

03.11.2026 | Gewalt Gewalt gegen Frauen
Wenn Gewalt unsichtbar bleibt
Frauen und Mädchen schützen, Gewalt erkennen und verhindern Gewalt findet nicht nur dort statt, wo sie unmittelbar sichtbar wird. Sie kann in Partnerschaften und Familien, im sozialen Umfeld und im digitalen Raum auftreten – und bleibt oft lange unerkannt. Partnerschaftsgewalt betrifft Frauen in besonderem Maße: In Deutschland waren 2024 rund 136.000 der polizeilich registrierten Opfer von Partnerschaftsgewalt weiblich. Das entspricht 79,3 % aller erfassten Opfer. Die tatsächliche Zahl dürfte höher liegen, denn viele Betroffene wenden sich nicht an die Polizei.
Frauen und Mädchen sind zudem von sexualisierter und digitaler Gewalt betroffen. Um Ursachen, Risikofaktoren und unterschiedliche Betroffenheiten zu verstehen, braucht es einen differenzierten Blick auf die verschiedenen Formen von Gewalt. Wie können wir Gewalt frühzeitig erkennen? Was brauchen Betroffene, um sich Hilfe zu suchen? Und wie können wir als Angehörige, Freundeskreis oder Teil des persönlichen Umfelds unterstützen? Über diese Fragen sprechen
Bettina Houben, Landesvorsitzende der Liberalen Frauen, und Amila Radoch-Hamzic, Vorsitzende der Liberalen Frauen Köln und des Bezirksverbands Köln, mit Suna Tanis, Leiterin des Frauenhauses Oberhausen.
Melden Sie sich zu dieser wichtigen Veranstaltung an, hier ist der link https://www.freiheit.org/de/event/wenn-gewalt-unsichtbar-bleibt
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen intensiven Austausch!
Amila Radoch-Hamzic und Bettina Houben