LiF OWL - Vorstandsneuwahlen

Den Wahlen vorausgegangen war der Bericht der Bundesvorsitzenden zur Lage der „Frauen-Politik“ auf der Bundesebene der FDP. Dem schloss sich eine lebhafte und ergebnisreiche Diskussion um Frauen in der Politik, Wirtschaft und in Parteien an.

Die Liberalen Frauen waren sich an diesem Abend einig, dass man das Bild von Frauen als Opfer der Gesellschaft nicht unterstützen wolle. Frauen als Leistungsträgerinnen der Gesellschaft, sowohl in Familie als auch in Beruf, gelte es zu unterstützen und nicht als Empfängerinnen von Gesellschaftsalmosen , wie z. B. der sogenannten „Herdprämie“ abzustempeln. Besonders die scheinheilige Kampagne, mit einer Anzahl von 10 weiblichen Kabinettsmitgliedern im „Schattenkabinett der SPD, zu punkten, die „es geschafft hätten, Familie und Beruf zu vereinbaren“, wurde aufs Schärfste kritisiert, denn 2/3 sind kinderlos und verkörpern diese Eigenschaften gar nicht.

Über diese Ziele der LiF wurde heftig diskutiert. Dem gilt es gegenzusteuern. Das Mentoring-Programm der Bundes-FDP sei hier ein sehr guter Ansatz, aber auch für die LiF gilt das gleiche wie für die anderen Organisationen. Änderungen kommen am besten von unten und so wollen die Liberalen Frauen OWL sich verstärkt darum bemühen, zusammen mit den Jungen Liberalen und den Liberalen Senioren Frauen aller Altersgruppen für ein Engagement in der Politik zu begeistern.
Ein gut gemischter Vorstand, der auch schon am selben Abend noch einige zukünftige Aktionen und Veranstaltungen ansprach, bietet dafür nun ein gutes Beispiel.
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