Herzlich Willkommen
Liberale Politik braucht Frauen !

Susanne Schaperdot
Herzlich Willkommen auf der Internetseite der LIBERALEN FRAUEN NRW-dem liberalen Netzwerk für Frauen! Wir bieten Unterstützung, interessante Kontakte zu kompetenten Frauen in Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Politik, politisches Wissen und erleichtern den Einstieg in die Politik. Wir gestalten liberale Politik für die Zukunft unseres Landes. Sie sind uns hochwillkommen, trauen Sie sich und machen Sie mit!
Bezirksvorstandswahlen Münsterland
Liberale Frauen wählen neuen Bezirksvorstand

Mit großer Mehrheit bestätigten die Mitglieder der Liberalen Frauen Münsterland den amtierenden Bezirksvorstand unter der Führung von Gisela Schulze Horn aus Münster im Amt. "Wir liberalen Frauen aus dem Münsterland sind landes- und bundesweit durch unsere freundliche konstruktive politische Arbeit bekannt.", so Gisela Schulze Horn in ihrer Rede. "Wir haben jetzt in unserem Bezirk eine Bundestagsabgeordnete, eine stellvertretende Bürgermeisterin in Steinfurt mit einer persönlichen Auszeichnung – dem Bundesverdienstkreuz und viele Frauen von uns sind Ratsfrauen oder Sachkundige Bürgerinnen. Dies ist eine beeindruckende Bilanz.". Für weitere zwei Jahre sind Elsbeth Schlick (Greven) und MdB Claudia Bögel (Steinfurt) die stellvertretenden Vorsitzenden. Das Amt der Schriftführerin wird weiterhin von Petra Strumann (Laer) wahrgenommen und Regina Hemker-Möllering verwaltet als Schatzmeisterin die finanziellen Angelegenheiten des Bezirksverbandes. Als Beisitzerinnen ergänzen Anke Dahms (Tecklenburg), Heide Petzold-Merschmeyer (Ibbenbüren) und Annette Paßlick-Wabner (Münster) den Bezirksvorstand.
Für die kommende Amtsperiode wollen die Liberalen Frauen weiterhin die Bildung von Netzwerken verstärken, sich der Kultur und Bildung widmen und münsterlandweit den Landtagswahlkampf der Liberalen unterstützen. Das sicherten die Mitglieder dem Gastredner des Abends, dem Münsteraner Landtagskandidaten der FDP, Herrn Christoph Jauch, gerne zu!
Adventskaffee LiF Münsterland & Westfalen West
Zu einem Adventskaffee mit Informationstausch und anschließendem Besuch des Münsteraner Weihnachtsmarktes trafen sich die Bezirksverbände Westfalen-West und Münsterland der Liberalen Frauen im Dezember 2009. In gemütlicher Atmosphäre wurden von den Anwesenden zahlreiche frauenpolitische Forderungen thematisiert, die in Zukunft weiter ausgebaut werden sollen.
Westfalen-West Bezirksvorsitzende Martina Stenger lud zum Zukunfts-Workshop
Auf Einladung der neuen Bezirksvorsitzenden Martina Stenger trafen sich am 7. November 2009 in Iserlohn die Liberalen Frauen zum Workshop „Quo Vadis Liberale Frauen – Bezirksverband Westfalen-West?" Auf dem Programm: Erarbeitung der Ausrichtung des Bezirksverbandes und der inhaltlichen Zielsetzung. Unterstützt wurde die Workshop-Runde durch die Teilnahme von Angela Freimuth (MdL), die mit ihrem Statement mit dem Titel „Wir mischen uns aktiv in die Politik ein“ tatkräftig die intensive Diskussion mit anregte. Die am Ende des Tages vorliegenden Erkenntnisse und Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen. „Wir haben eine Vielzahl an Maßnahmen erarbeitet und uns für die nächste Zeit viel vorgenommen“, resümiert Martina Stenger. „Das Image und den damit einhergehenden Bekanntheitsgrad der Liberalen Frauen wollen wir stärken und uns in den Köpfen der Bevölkerung richtungsweisend positionieren.“
Machen Frauen anders Politik?
Eine interessante Frage, über die auf der Jahrestagung der Bundesvereinigung der Liberalen Frauen am Wochenende im Welcome Hotel in Paderborn diskutiert wurde. In Ihrer Begrüßung wies die Bezirksvorsitzende der Liberalen Frauen OWL, Brigitte Kesternich zunächst auf die erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahlen hin.
Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern (!) wurde das Mentoring Programm der FDP vorgestellt und erläutert. Wie wichtig ein solches Programm für Frauen ist, die in der Politik "Karriere" machen wollen, wurde durch einige Erfahrungsberichte der Anwesenden klar herausgestellt. Die Bundestagsabgeordnete aus OWL Gudrun Kopp hatte ihre Teilnahme zwar fest zugesagt, war jedoch eingebunden in die Koalitionsverhandlungen in Berlin. Sie gehört zur Arbeitsgruppe Wirtschaft und Energie. Frau Kopp ließ die Damen herzlich grüßen, sozusagen direkt vom Verhandlungstisch und wünschte der Veranstaltung viel Erfolg.
Der Austausch von Erfahrungen aus dem Wahlkampf, unterstützt durch ein Referat von Prof. Dr. Ruth Hagengruber zum Thema "Frauen denken anders über Politik" zeigte deutlich die Unterschiede der Verhaltensweise sowohl von Kandidaten und Kandidatinnen als auch von Wählern und Wählerinnen. Ein ausgesprochen informatives Programm, von dem die Damen und Herren sehr begeistert waren.
Vorstandsneuwahlen LiF Westfalen-West
Die Liberalen Frauen im Bezirk Westfalen-West trafen sich zu ihrer Jahreshauptversammlung im "Campus Garden" am Seilersee. Im Mittelpunkt des Treffens standen zunächst die Vorstandsneuwahlen. Regine Sewing, die den Bezirksverband vor fünf Jahren gegründet hatte und ihn seither als Vorsitzende leitete, stellte ihr Amt zur Verfügung, um sich verstärkt ihren kommunalpolitischen Aufgaben in Witten widmen zu können. Sie erinnert sich noch gut an den Gründungstag 2004 in Schwelm, an dem auch Graf Lambsdorff und Angela Freimuth teilnahmen. So sieht sie natürlich auch mit ein wenig Wehmut zurück auf ihre Arbeit als Bezirksvorsitzende. Ihr Amt gibt sie aber in gute Hände ab. Martina Stenger aus Letmathe wurde von den anwesenden Mitgliedern zur neuen Bezirksvorsitzenden gewählt. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Tina Pfeiffer-Dresp gewählt, Schatzmeisterin wurde erneut Lieselotte Elner, Rosemarie Steinhauer übernimmt den Schriftführungsposten und als Beisitzerin wurde Helga Daub gewählt.
Als Ehrengäste konnte die Jahreshauptversammlung Angela Freimuth (MdL), sowie die LiF-Landesvorsitzende Susanne Schaperdot begrüßen. Susanne Schaperdot nutzte die Gelegenheit, um die anwesenden Damen über das neue Scheidungsrecht mit all seinen Folgen für die Ehepartner zu informieren.
Im Oktober veranstalten die Liberalen Frauen Westfalen-West das 3. Literaturfrühstück, das mit Jule Vollmer im Iserlohner "Literaturhotel" stattfinden wird.
LiF OWL - Vorstandsneuwahlen
Liberale Frauen OWL wählen neuen Vorstand
Unter Leitung der Bundesvorsitzenden Mieke Senftleben, die als Ehrengast und Rednerin aus Berlin angereist war, bestätigten die anwesenden Mitglieder die bisherige Vorsitzende Brigitte Kesternich, Bürgermeisterkandidatin in Salzkotten (Kreis Paderborn) einstimmig in ihrem Amt. Ebenfalls in ihrem Amt bestätigt wurde die Schatzmeisterin Sabine Elders aus Bielefeld.
Die weiteren Vorstandsposten wurden dagegen neu besetzt, wobei zwei Frauen das Team zum ersten Mal verstärken. Die ehemalige Gründungsvorsitzende OWL und jetziges Landesvorstandsmitglied LiF NRW, Jessica Terhorst (Bünde/Kreis Herford) rückte vom Beisitz wieder in den geschäftsführenden Vorstand und wird Brigitte Kesternich in den nächsten zwei Jahren als stellvertretende Bezirksvorsitzende unterstützen. Mit Martina Hannen aus Lage, ehemals Beisitzerin, wurde eine aktive Lipperin zur Schriftführerin gewählt. Als Besitzerinnen konnten die ehemalige langjährige Bezirksvorsitzende der Jungen Liberalen OWL, Sarah Heitkemper aus Hiddenhausen (Kreis Herford), sowie Angelika Mikus, Ortsverbandsvorsitzende der FDP und Kandidatin für den Kreistag in Paderborn aus Bad Lippspringe (Kreis Paderborn) zum ersten Mal für die Vorstandsarbeit bei den Liberalen Frauen OWL gewonnen werden.

Ladies Lunch Bielefeld

v.L. Gisela Schulze Horn, Gisela Geschkewitz, MdB Gudrun Kopp, MdB Cornelia Pieper und Brigitte Kesternich
Gleich das 1. Ladies Lunch der Liberalen Frauen OWL in Bielefeld im Puccini war ein voller Erfolg!
Das Thema "Frauen in Führungspositionen von der Ausnahme zur Regel" war Anlass für eine sehr gute und anregende Diskussion. "Ich bin total überwältigt von dem großen Interesse an unserem 1. Ladies Lunch" so Brigitte Kesternich.
Die Bundestagsabgeordnete Cornelia Pieper, als prominente Gastrednerin, gab auch gleich einen wichtigen Aspekt in die Diskussion: "Mit überwiegend Frauen in den Chefetagen der Banken und Finanzunternehmen hätte es die Krise im Finanzsektor in diesem Ausmaß mit Sicherheit nicht gegeben!" Frauen verfügen über deutlich bessere Schul- und Studienabschlüsse, mehr Teamgeist und Sachkompetenz, dennoch gäbe es in den 30 DAX Unternehmen gerade einmal 2 Frauen in den Chefetagen!
"Das muss sich ändern, wir wollen Qualität und Teilhabe am kompletten Wirtschaftsleben zum Durchbruch verhelfen!" so Brigitte Kesternich.

Europapolitik
Interview Dr. Silvana Koch-Mehrin (MdEP) mit den Ruhr-Nachrichten
29.04.2009
Brüssel/Berlin. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE), Vorsitzende der FDP im Europaparlament und Spitzenkandidatin zur Europawahl, DR. SILVANA KOCH-MEHRIN, gab den „Ruhr-Nachrichten“ (Mittwoch-Ausgabe) das folgende Interview. Die Fragen stellten BENJAMIN LEGRAND und CHRISTOPH KLEMP:
Frage: Die EU profilierte sich bei den Bürgern zuletzt mit Verbraucherschutz: die Senkung von Roaming-Gebühren für Handys oder transparenten Preisen bei Billig-Flügen. Sind Sie mit der Verbraucherpolitik der EU zufrieden?
KOCH-MEHRIN: Es ist sinnvoll für den Verbraucher, dass da gemeinsame Standards eingeführt werden. Auf der anderen Seite muss man aber auch kritisch anmerken, dass es unter der Überschrift Verbraucherpolitik sehr weitgehende Eingriffe gibt, die dann mehr politische Ideologie als Hilfe für den Verbraucher sind.
Frage: Zum Beispiel?
KOCH-MEHRIN: Zum Beispiel das Thema Salz im Brot. Ohne Frage wurde damit vorher viel Reibach gemacht, allerdings ist es aus unserer Sicht falsch, dass die Kommission den Verbrauchern vorschreiben will, wie viel Salz im Brot für sie gesund ist.
Frage: Die Finanzkrise wird noch weitreichende Folgen haben. Ihre Wähler werden auf den Wahlplakaten der SPD als „Geldhaie“ tituliert.
KOCH-MEHRIN: Mir macht Sorge, dass das Unternehmertum an sich in Haftung genommen wird. Jetzt wird unter der Überschrift „Manager“ einfach ein Vorurteil bedient. Die hart arbeitenden Menschen, gerade im Mittelstand, auch das sind Manager. Das sind unsere Wähler. Die Entwicklungen am Finanzmarkt bezeichnen wir als Staatsversagen. Ein Markt macht immer das gleiche: Über Angebot und Nachfrage bilden sich Preise. Dort muss der Staat aber die richtigen Rahmenbedingungen setzen: Kontrollmechanismen und Überwachung einführen.
